Bändige die Ungeduld!

Wir alle wollen mit unseren Pferden reiten, schön reiten, harmonisch reiten und Abenteuer gemeinsam erleben.

Meist endet dieser  Traum sehr schnell, wenn wir in unserem Traumzauberland an unser Pferd gehen und gar nicht richtig hinschauen, ob unser liebes Pferdchen auch schon im Traum angekommen ist. Natürlich nicht, also wird es uns durch zappeln, unhöflich sein und Unarten aus dem schönen rosa Einhornland in das graue Deutschland zurück holen. Die Achtsamkeit, Rücksicht und Kommunikation ist ein anderes Thema und soll noch mal in Ruhe zu einem anderen Zeitpunkt bearbeitet werden.

Worauf ich heute hinaus will, ist das Training hin zur Harmonie, besten Freundschaft und dem schön reiten. Erstmal natürlich, dass man die passende Art und Weise des trainieren für sich und sein Pferd gefunden hat, dass man damit das Pferd gesund arbeitet und reitet, dass man nie die Selbstreflektion vergisst und vor allem noch Spaß daran hat. Das sind wahnsinnig viele Themen, Gedanken, Erfahrungen und Meinungen. Für all das, für sich selber, sein Pferd, für die Menschen rundherum, die ganzen Ausbildungssysteme, käuflich zu erwerbende Must-Haves und so weiter braucht man vor allem eins: Geduld.

Also das was wir alle nicht mehr haben, davon brauchen wir im miteinander mit unserem Pferd doppeldreifachunendlich viel mehr. Wie bekommt man Geduld? Ich denke, durch Motivation und Wissen.

In den ethischen Grundsätzen ist festgehalten, dass man sich weiterbilden soll um seinem Partner Pferd gerecht zu werden in Haltung und Training. Wenn man an diesem Punkt konsequent dran bleibt hat man schon den Part Wissen. Weiterbildungen und Lehrgänge finde ich immer sehr inspirierend und motivierend für meinen Alltag und die verschiedenen Pferde die ich in der Hand habe.

Letzte Woche fand wieder ein Longenkurs mit Lisa Kittler statt. In diesem Lehrgang, den alle Teilnehmer schon öfter besucht haben und zu hause fleißig weiter arbeiten, hat man sehr schön gesehen was kontinuierliche und langanhaltende Arbeit an gesundem laufen und reiten bedeutet. Schöne, sich selbsttragende und mit Freude ausstrahlenden Pferde arbeiten ist so erfüllend und beglückend, dass ich motiviert nach hause fahre weiter mache. Es gibt wahnsinnig viele Ausbildungswege und Lehrer, jedes Pferd braucht verschiedene Bausteine. Man soll also nie nach Schema F arbeiten, stur das eine durchsetzen, sondern viel mehr an seinem Blick und Gefühl arbeiten. Da kommt wieder der regelmäßige Unterricht ins Spiel. Auch wenn man ein eigenes Pferd hat, ist es sinnvoll sich auf andere zu setzen oder zuzuschauen und miteinander sehen lernen.

Den passenden Reitlehrer finden ist natürlich nicht einfach, Aber definitiv möglich.

Nun sind wir schon motiviert und sammeln fleißig Wissen, dann nehmen wir noch eine Portion Pferdeverstand dazu (Kein Sportgerät) und dann müsste eigentlich die Geduld für ein gutes Training da sein. Und die Erkenntnis, dass Training und lernen seine Zeit braucht. 

Nehmt euch Zeit für euch und euer Pferd. Der Weg ist das Ziel!

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